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Der heilige Florian – Der Soldat, der seinen Glauben nicht löschte

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  Der heilige Florian – Der Soldat, der seinen Glauben nicht löschte (oft noch Johannes 14, 6–14 in der Osterzeit) „Wer an mich glaubt, der wird die Werke tun, die ich tue.“ Römischer Soldat im 3. Jahrhundert – Florian war keiner, der halbe Sachen machte. Als Beschützer der Donauprovinzen eingesetzt, zögerte er nicht, seinen christlichen Glauben zu bekennen, als die Verfolgung begann. Er weigerte sich, Christus zu verleugnen – wurde verhaftet, gefoltert und schließlich mit einem Stein um den Hals in die Enns geworfen. Ein grausames Martyrium, das jedoch tiefe Spuren hinterließ. Schon bald verbreitete sich sein Kult, besonders in Oberösterreich und Bayern. Was Florian aber besonders macht, ist… sein Verhältnis zum Wasser ! Paradoxerweise wurde dieser Märtyrer der Patron gegen Brände. Warum ? Die Überlieferung erzählt, dass er eine Gabe hatte, Feuer zu löschen und Wasser zu bändigen. Und so betet man bis heute zu ihm – gegen Flammen und Überschwemmungen ! Feuerwehrleute, Ha...

Heiliger Ansgar – Der Apostel des Nordens, zwischen Fjorden und Treue

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  Heiliger Ansgar – Der Apostel des Nordens, zwischen Fjorden und Treue Johannes 14, 6–14 „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.“ Biographie : Um 801 geboren, war der heilige Ansgar keiner, der sich nach bequemen Aufgaben sehnte. Als Mönch in der Abtei Corbie ausgebildet, wurde er von Kaiser Ludwig dem Frommen in den noch heidnischen Norden gesandt – Ziel: Dänemark und Schweden. Dort predigte er, gründete Kirchen, bekehrte… und vor allem: Er blieb standhaft. Denn einfach war es nicht: Die Bekehrungen waren brüchig, Rückschritte häufig, und die lokalen Herrscher oft feindselig. Und doch hielt er durch. In Hamburg wurde er zum Erzbischof ernannt und machte die Stadt zu einem echten Leuchtturm für die skandinavische Mission. Er starb im Jahr 865, ohne einen großen Erfolg erlebt zu haben… aber er hatte für die Zukunft gesät. Man nannte ihn den Apostel des Nordens – nicht wegen spektakulärer Triumphe, sondern wegen seiner unerschütterlichen Treue. Ein Heiliger, der uns...

Prägnanter Titel: Heilige Walburga – Die Missionarin, deren Heiligkeit Hexen tanzen ließ

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  Prägnanter Titel:  Heilige Walburga – Die Missionarin, deren Heiligkeit Hexen tanzen ließ Johannes 14, 6-14 „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Geboren im 8. Jahrhundert in England, hätte Walburga ein ruhiges Leben im Kloster führen können, im Gebet und in der Stille. Aber nein – sie folgt dem Ruf Gottes, überquert das Meer und begleitet ihren berühmten Onkel, den heiligen Bonifatius, um Bayern zu evangelisieren. Und siehe da: Diese Frau mit unerschütterlichem Glauben gewinnt die Herzen. Als Äbtissin, Lehrerin und Predigerin wird sie für ihren Verstand ebenso geschätzt wie für ihre Sanftmut. Nach ihrem Tod verbreitet sich ihr Kult rasch. Und – wie ein wundersamer Zufall – fällt ihre Heiligsprechung auf den 1. Mai, genau in die Zeit eines alten heidnischen Frühlingsfestes. Ergebnis: In den germanischen Ländern wird die Walpurgisnacht gefeiert – Feuernächte, die eigentlich die bösen Geister vertreiben sollen! So w...

Der heilige Petrus Canisius – Der Feuerkatechet, der Europa neu entfachte

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  Der heilige Petrus Canisius – Der Feuerkatechet, der Europa neu entfachte : Johannes 14, 1-6 „Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ Geboren 1521 in Nimwegen, könnte man Petrus Canisius den „Blitzmann“ der Gegenreformation nennen: Wo der katholische Glaube zu wanken begann, da stürmte er hin – mit der Feder in der Hand und dem Feuer im Herzen. Als Jesuit bereiste er Deutschland, die Schweiz und Österreich – in einer Zeit, in der der Protestantismus wie ein wildes Pferd galoppierte. Sein Geheimtrick? Ein klarer, frischer Katechismus, so durchsichtig wie Quellwasser, der ganzen Generationen wieder Boden unter die Füße gab. Er stritt nicht, er erhellte: mit Sanftmut, mit Tiefe und mit einer Leidenschaft für die Wahrheit, die nie aus der Mode kommt. Unermüdlicher Arbeiter, feinfühliger Diplomat, Lehrer, Prediger und Ratgeber von Fürsten – Petrus Canisius lebte wie eine Kerze, die an beiden Enden brennt: ganz für Gott und das Heil der Seel...